
Das Migydil ist verliebt und sieht nur noch rosa…
Ein Comic von Ela Yüksel und Tessa Staudenmaier (Klasse 8b)

Das Migydil ist verliebt und sieht nur noch rosa…
Ein Comic von Ela Yüksel und Tessa Staudenmaier (Klasse 8b)
Fast jede Schule hat ihn, den freiwilligen Sanitätsdienst. Viele wissen jedoch gar nicht, dass dieser existiert oder was seine Aufgaben sind. Auch das Michelberg–Gymnasium bildet jedes Jahr neue Schüler und Schülerinnen aus, die in Notfällen erste Hilfe leisten können. Mitmachen darf jeder ab der 8. Klasse, der Interesse hat und wöchentlich eine Stunde an der Ausbildung teilnimmt.
In einer solchen Ausbildung wird theoretisch und praktisch erlernt, wie man sich in Notfallsituationen verhält. Das Behandeln von unterschiedlichen Wunden und das Verhalten bei Atemnot oder Kreislaufproblemen sind beispielsweise Teil davon. Nach abgeschlossener Ausbildung sind die Sanitäter und Sanitäterinnen nun einsatzbereit. Die Einteilung in unterschiedliche Schichten erfolgt meist durch die Schüler selbst, was die Planung sehr flexibel macht. Bei einem Notfall wird also von dem Sekretariat aus eine Mitteilung gesendet, sodass die Gruppe, die an diesem Tag zuständig ist, schnellstmöglich zum Einsatzort kommen kann. Ein solcher Einsatz findet ca. 15-mal im Jahr statt, wobei es sich eher um kleinere gesundheitliche Probleme handelt, weniger um die ganz großen Notfälle. Trotzdem wird der Schulsanitätsdienst von vielen als sehr hilfreich und sinnvoll angesehen. Nicht nur, dass man später für den Führerschein keinen Erste–Hilfe–Kurs belegen muss, sondern auch die Erfahrung, die man dabei sammelt, die einem auch im Alltag in Notfallsituationen helfen kann.
Manche aus dem Team des Sanitätsdienstes können sich sogar vorstellen, später einen medizinischen Beruf auszuüben, beispielsweise als Notfallsanitäter. Abgesehen von diesen Vorteilen, macht es den Schülern natürlich auch sehr viel Spaß, anderen Leuten helfen zu können. Sie wünschen sich, dass ihr freiwilliger Dienst von den anderen Schülern und Lehrern gewürdigt wird und bitten darum, das Gaffen und Fotos machen während Einsätzen zu unterlassen. Gerne sollen sich auch weitere Interessierte anmelden, denn es hilft nicht nur einem selbst, sondern vor allem auch anderen. Der Schulsanitätsdienst des Michelberg–Gymnasiums ist nämlich unerlässlich.
(Update) Angehende Schulsanitäter/innen in Aktion: Am Donnerstag, den 24.03.2022, fand ein Ausbildungstag des Schulsanitätsdienstes statt. Dieser Schultag wurde bewusst umfassend genutzt, damit die Auszubildenden in Ruhe und ausführlich praktische Einheiten intensiv üben konnten. So wurden zum Beispiel die richtige Herzdruckmassage und die exakte Beatmung, sowie Blutdruck und Puls messen, trainiert. Auch wurde nützliches theoretisches Wissen über das Nervensystem oder unterschiedliche Schockstadien vermittelt. Dieser Tag hat allen Beteiligten geholfen, besser in Notfällen handeln zu können.
Verfasserinnen: Nadine Schulz, Finja Mayer (Presse AG)
Die folgenden Bilder stammen von eben jenem Ausbildungstag (24.03.2022)





Im Rahmen des P-Tages am 15.03.2022 besuchten wir, die Jahrgangsstufe 9, die KZ-Gedenkstätte in Dachau. Nachdem wir einige Informationen über die Historie und einen Überblick über das Gelände bekommen haben, wurden wir, unterteilt auf die Klassen, durch die Gedenkstätte geführt. Unser Weg führte zuerst durch das berühmte Tor mit der verhöhnten Aufschrift „Arbeit macht frei“ und wir überblickten, fasziniert von der Größe, den Exerzierplatz. Danach besuchten wir das Museum, in welchem wir den Schubraum sowie das Häftlingsbad besichtigten. Dort wurde uns erschreckend deutlich, wie den Häftlingen nach und nach der Besitz, ihre Identität und die Menschenwürde genommen wurde. Als nächstes sahen wir uns eine Baracke der Häftlinge an, in welcher sie unter immer schlechter werdenden Bedingungen gelebt haben. Für uns war es sehr schockierend, als wir erfuhren, wie die Häftlinge diese unmenschlichen Umstände überstehen mussten und täglich mit Hunger, Krankheiten, Erschöpfung und mit dem Tod zu kämpfen hatten. Als wir daraufhin die nachgebauten Überreste der zirka 30 restlichen Baracken erblickten, wurde uns nochmals die unglaubliche Größe des Geländes bewusst. Vorbei an den heutigen religiösen Gedenkstätten kamen wir an eine Stelle, an der die ursprüngliche Sicherungsanlage nachgestellt wurde. Hier wurde gezeigt, dass die Häftlinge keine Chance hatten, die Freiheit zu erlangen, sondern oft das Leiden bis zum Schluss ertragen mussten. Unsere vorletzte Station war die Baracke X – das Krematorium mit der integrierten Gaskammer. Die Stimmung an diesem Ort war sehr bedrückend, da uns erneut bewusst wurde, wie viele unschuldige Menschen sterben mussten. Zum Abschluss beschäftigten wir uns mit der Befreiung des Konzentrationslagers und betrachteten die künstlerischen Mahnmale. Erschöpft von den vielen Eindrücken der damaligen Grausamkeit begaben wir uns auf die Heimfahrt.
Dieser Ausflug war für uns eine sehr lehrreiche und spannende Exkursion. Wir konnten uns besser in die Zeit von damals hineinversetzen und die Vergangenheit können wir nun mit diesen Erfahrungen besser verstehen.
Verfasserin: Finja Mayer, 9c













Sehr geehrte Eltern der Schülerinnen und Schüler der Klassen 4,
als neue Schulleiterin des Michelberg-Gymnasiums möchte ich Sie ganz herzlich begrüßen!
Sowohl in Geislingen als auch in den Umlandgemeinden haben die meisten der Informationsveranstaltungen und Beratungsgespräche an den Grundschulen stattgefunden und Sie machen sich sicherlich Gedanken, welche weiterführende Schule Ihr Kind nach den Sommerferien besuchen wird. Leider dürfen wir Corona-bedingt auch in diesem Jahr keine Informationsveranstaltung vor Ort durchführen, bei der wir Ihnen und Ihrem Kind unser Gebäude und unser Schulprogramm vorstellen können. Daher stellen wir auf unserer Homepage wichtige Hinweise ein und werden auch in den kommenden Wochen noch weitere Informationen hochladen.
Erstmals fand in der Woche vor den Faschingsferien die Faschings-Motto-Woche statt.
Dabei stand am Montag „kein Rucksack“ auf dem Programm und wurde dementsprechend kreativ durch Kühltaschen, Aktentaschen, Mülleimer und gefühlt allem Tragbaren ersetzt. Am Dienstag wurden schwere Goldketten, getönte Brillen und die richtige Attitude durch das Schulhaus getragen: Die „Gangster“ waren los. Nach so vielen Anstrengungen war es zur Mitte der Woche an der Zeit, erstmal richtig auszuschlafen, wenn auch nur im Geiste. So kam die Schulgemeinschaft direkt aus dem Bett im „Pyjama“ zum Unterricht. Als Kontrast dazu wurde am Donnerstag „Business“ getragen: Überall weiße Hemden, Krawatten, High Heels und Bleistiftröcke.
Zum großen Finale am Freitag sollten alle im Kostüm ihrer Wahl erscheinen. Dieses konnten sie dann musikalisch untermalt auf dem Laufsteg in der großen Pause präsentieren. Aufgrund der Corona-Bestimmungen fand das Event erstmals bei strahlendem Sonnenschein im Freien statt. So feierte Schulgemeinschaft einen gelungenen Start in die wohlverdienten Faschingsferien. Ein herzlicher Dank geht an die SMV.
Hier spricht wieder euer MigyDil. Endlich bin ich auf dem Migy
gelandet! Aber lest selbst, wie mein erster Schultag so ablief. See you in a while, crocodile

Der Infotag für angehende 5.-Klässler am MiGy fällt nun leider aus. Damit ihr euch aber ein Bild von unserem Schulhaus machen könnt, nehmen euch Julian, Simon und Leo aus der 7b mit auf einen schnellen Gang durch das MiGy.
Liebe 4.-Klässler,
hier spricht euer MigyDil. Vielleicht habt ihr ja wie ich Allerlei über das MiGy gehört. Ich habe mich für euch mal erkundigt und mir diese Schule genauer angesehen. Folgt mir dabei gern in meinem neuen Comic!
See you in a while, crocodile 🙂

Am Freitag den 20.01. wurde die Philosophie Stunde der Jahrgangsstufen 1 und 2 mit Herr Dietze vom MiGy ins Gloria Kino Center verlegt. Bei der Suche nach der Antwort auf die Frage „Was ist Wirklichkeit?“ begegneten wir nicht nur Ikonen wie Platon und Descartes, sondern beschäftigen uns auch mit modernen Auslegungen der Philosophie. In der Filmreihe „Matrix“ wird der Protagonist Neo ebenfalls mit dieser Frage konfrontiert, verstrickt sich dabei immer tiefer in den Verschwörungen der realen und der fiktiven Welt und zweifelt schließlich seinen eigenen Verstand an. Obwohl der Film öffentlich einige harte Kritiken einstecken musste, stellte er uns zumindest philosophisch auf die Probe und als der Saal wieder hell wurde, blickten mehrere grüblerische Gesichter umher.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Team des Gloria Kinos für die Privatvorstellung und die gut organisierte Ausgabe von Snacks und Getränken!
Lilly Stahl