Interview mit Jörn Schiffmann

Presse AG (P):Erstmal danke, dass du her gekommen bist, um mit uns das Interview zu machen. Wie hat es sich angefühlt, den Kreisentscheid  zu gewinnen?

Jörn: Nicht arg anders als beim Schulentscheid.

P: Was hast du dir als Erstes gedacht, als dir gesagt wurde, dass du gewonnen hast?

Jörn: Yuhu!

P: Gut und wie hast du dich dabei gefühlt?

Jörn: Ich hab mich schon ein bisschen gefreut, aber dann dachte ich mir, dass der Bezirksentscheid nochmal ein bisschen härter wird, aber erstmal Freude und dann hab ich die Urkunde bekommen.

P: Hattest du dir gedacht, dass du gewinnen könntest?

Jörn: Ich war schon ziemlich optimistisch, obwohl die beste Konkurrentin am Anfang dran war und ich weit am Ende, weshalb ich ein bisschen unsicherer war.

P: Warst du nervös, als du vorgelesen hast?

Jörn: Beim Vorlesen nicht, aber davor ein bisschen, weil ich es ja auch schon gewohnt war. Erst kommt ja der Klassenentscheid, da ging‘s von der Aufregung, dann der Schulentscheid, da ging‘s auch von der Aufregung, dann kam der Kreisentscheid bei dem es auch von der Aufregung ging und bestenfalls geht’s beim Bezirksentscheid genau so weiter.

P: Das hört sich doch gut an. Tritt  beim Bezirksentscheid ganz BaWü an?

Jörn: Nein, das ist Stuttgart Süd und alle Kreise aus dem Bezirk.

P: Wann gehst du dann dort hin?

Jörn: Auf der offiziellen Website vom Vorlesewettbewerb ist der Termin noch nicht angegeben, deshalb weiß ich das nicht, aber der Termin sollte zwischen Anfang März und Mitte April sein.

P: Ok. Warum hast du dich für die Bücher (u.a. „Herr der Ringe“) entschieden?

Jörn: Ich hatte die alle schon gelesen und hab dann ein Brainstorming gemacht, welche Teile von welchen Büchern gut sind, welche einen Dialog vorhanden haben, welche Bücher haben spannende Stellen und dann habe ich mich entschieden.

P: Hast du dann noch viel geübt oder eher nicht so viel?

Jörn: Ich hatte mir vorgenommen, wenig zu üben und hab dann auch relativ wenig geübt, weil ich gewusst habe, was ich wie betonen muss. Ich hatte dann zwar einen Verleser drin, die werden aber nicht gewertet. Außerdem ist es auch ein Vorlesewettbewerb und kein ,,Auswendiglernwettbewerb‘‘.

P: Gut. Und was macht dir am lesen Spaß und wie bist du dazu gekommen?

Jörn: In der zweiten Klasse. Da hatten wir einen ,,Lesepass‘‘, bei dem wir eintragen konnten, an welchen Tagen wir zehn Minuten gelesen haben und das war dann die Motivation. Dann hatten wir in der dritten Klasse einen internen Vorlesewettbewerb in Geislingen, den ich gewonnen habe. Das hat mich auch zum Weiterlesen motiviert. Dasselbe gab es in der vierten Klasse auch, weshalb ich wieder dran teilgenommen habe und auch wieder gewonnen habe. Schließlich hat mich in der fünften Klasse der Vorlesewettbewerb in der sechsten Klasse motiviert und jetzt bin ich hier.

P: Schön. Schaust du dann lieber Filme oder liest du lieber Bücher?

Jörn: Das kommt immer auf den Film oder das Buch drauf an.

P: Manchmal gibt es ja auch Buchverfilmungen, was findest du da besser?

Jörn: Das kommt tatsächlich auch darauf an. Es gibt Filme, da gefällt mir das Buch besser z.B bei ,,Emil und die Detektive‘‘, da war das Buch um einiges besser, aber es kommt immer drauf an. Beim Filmeschauen muss man nichts machen und kann einfach sitzen, aber das Lesen hat auch oft seine Vorteile.

P: Was ist denn dein Lieblingsbuch?

Jörn: Ich mag witzige Bücher. Der einzige Nachteil bei denen ist, das  man aus denen nicht so gut vorlesen kann, weil zwischendurch immer mindestens ein Lacher kommt, aber wenn ich mich auf eins beschränken müsste, würde ich ,,Sams‘‘ sagen.

Jörn: Konkret hab ich aber kein richtiges Lieblingsbuch.

P:Welches Buch würdest du gerne nochmals zum ersten Mal lesen?

Jörn:Alle Bücher die ich gut fand, wie zum Beispiel die Sams-Reihe. Ich mag besonders spannende Bücher.

P: Ok, dann wünschen wir dir viel Glück für den Bezirksentscheid und hoffen natürlich, dass du weiter kommst.

Jörn: Danke

Das Interview haben geführt: Hannah Kamenz (9a) und Hanna Nagel (8a) von der Presse AG

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